Tokio 1.6!

Internationales Turnier in Kiev (Ukraine)

 

Gesteigerte Leistung in der Ukraine

 

Nicolas Christen reiste mit drei Nationalkaderkollegen zum stark besetzten Turnier nach der Ukraine. Es handelte sich um das zweite Turnier der höchsten Klasse nach Paris Ende Januar. Motiviert nach dem 3. Rang im Turnier in Aarhus (Dänemark) stellte sich der Urner dieses Mal in der Gewichtsklasse bis 71 kg zum Kampf. Ihm wurde der ‚Einheimische’ Ruslan Israfilov, seines Zeichens Vizemeister der Ringermacht Ukraine im vergangenen Jahr, zugelost. Der Schattdorfer musste in den ersten drei Minuten einen Punkt abgeben, was auf eine spannende zweite Kampfhälfte hinwies. Dort konnte sich der sehr erfahrene 33-jährige Ukrainer zwei weitere Punkte gutschreiben lassen. Eine Challenge, d.h. eine Überprüfung einer Aktion, herbeigeführt durch den Schweizer Coach und Nicolas Christen, wurde von den Kampfrichtern negativ beurteilt, was mit einem (kampflosen) Punkt zugunsten des Osteuropäers sanktioniert wurde. Somit verlor Nicolas Christen diesen Fight mit 0:4 Punkten. Sein Gegner musste im nächsten Kampf gegen einen Landsmann die Matte mit einer 1:3 Punkteniederlage verlassen, was das vorzeitige Ausscheiden des Urners bedeutete. Gewonnen wurde diese Gewichtsklasse von einem Iraner, gefolgt von einem Georgier und einem Ukrainer. Beteiligt waren auch noch Kämpfer aus Armenien und Weissrussland.

Im Greco stand noch ein zweiter Schweizer im Einsatz. Andreas Vetsch, Oberriet-Grabs, kämpfte hervorragend, verlor aber knapp mit 4:6 Punkten. Da sein Kontrahent aus Georgien nicht in den Final vorstiess, schied auch er frühzeitig aus.

Gleich erging es den beiden Freistilringern Randy Vock, Freiamt, und Stefan Reichmuth, Willisau. Der Aargauer verlor seinen Fight gegen einen Vertreter aus Weissrussland mit 0:10 Punkten, der Luzerner musste mit einer 4:8 Punkteniederlage gegen einen Ukrainer von der Matte. Die beiden Schweizer konnten nicht mehr in das Wettkampfgeschehen eingreifen, da auch ihre Gegner nicht in die Finals vorstiessen.

 

Nicolas Christen reiste nach dem Wettkampf in Kiev nach Armenien, wo das Greco-Nationalkader eine Woche trainiert, bevor eine weitere Dislokation nach Georgien stattfindet. Auch dort wird eine Woche lang an der Form im Hinblick auf die Ende März in Ungarn stattfindende U23 Europameisterschaft gefeilt.


Arhus Open in Dänemark

 

Hervorragender 3. Rang nach überzeugender Leistung 

 

Nach dem ernüchternden Saisonstart in Paris mit der Startniederlage gegen einen Kasachen und dem damit verbundenen frühzeitigen Ausscheiden hatte ich mir für das zweite internationale Turnier einiges vorgenommen. Zusammen mit elf Ringern des Greco-Kaders der Kategorien Kadetten und Junioren/U23 reisten wir mit dem Flieger nach Dänemark. Ich trat wie in Paris erneut in der  Gewichtsklasse bis 75 kg (2kg Toleranz) an. In der ersten Runde traf ich auf einen Vertreter aus Dänemark. Diesen Kampf konnte ich mit 5:1 für mich entscheiden, was zugleich der erste Sieg im neuen Jahr bedeutete. Im nächsten Kampf bekam ich es mit einem weiteren Dänen zu tun, aber auch diesen konnte ich souverän mit 10:4 und anschliessendem Schultersieg bezwingen. Im dritten Duell stand mir mit Tero Halmesmäki ein Ringer aus Finnland gegenüber. Mit einer wunderschönen zweier Wertung konnte ich den Kampf schon früh in die richtige Bahn lenken und schlussendlich mit 3:1 gewinnen. Im vierten Fight, gleichbedeutend mit dem Gruppensieg, stand mir wiederum ein Finne auf der Matte gegenüber. Leider fand ich nie das passende Rezept und musste mich mit 1:5 Punkten geschlagen geben. Als Poolzweiter konnte ich im kleinen Final noch um die Bronzemedaille kämpfen. Dem Vertreter aus Schweden liess ich keine Chance und besiegte diesen mit 8:0 und anschliessendem Schultersieg. Somit klassierte ich mich auf dem hervorragenden dritten Rang und konnte mir die Bronceauszeichnung überreichen lassen.

 

 

In knapp zwei Wochen werde ich wiederum die Schweizer Farben an einem weiteren internationalen Grecoturnier in Kiev (Ukraine) vertreten, bevor es anschliessend als Vorbereitung auf die Ende März in Ungarn stattfindende U23-Europameisterschaft zu Trainingslehrgängen nach Armenien und Georgien geht.

Tokio 1.5!

 Internationales Turnier in Paris

 

Hartes Brot gegen Kasachen

 

Gemeinsam  mit dem Aktiv-Nationalkader reiste ich zum ersten internationalen Turnier in diesem Jahr nach Paris. Das erste Mal startete ich eine Gewichtsklasse höher (Greco bis 75 kg). Dies bekam ich beim ersten Kampf gegen den Vertreter aus Kasachstan, Miras Barshylykov, rasch zu spüren. Der bullige und agile Zentralasiate (ehemals Sowjetunion/Russland) machte von Beginn weg Druck und konnte sein Punktekonto stetig erhöhen, so dass bereits vor der Kampfhälfte der Sieg durch technische Überlegenheit feststand. Der Kasache gewann seinen nächsten Kampf gegen einen Italiener durch Schultersieg, bevor er im Halbfinal gegen den Vertreter Polens verlor. Diese Niederlage bedeutete für mich, dass er nicht mehr ins Wettkampfgeschehen eingreifen konnte. Der Kasache seinerseits konnte um die Broncemedaille antreten. Er punktete einen Polen noch vor Wettkampfhälfte aus und wurde Dritter.

In einer Woche erhalte ich jedoch bereits eine neue Chance, mich auf internationalem Parkett in Szene zu setzen. Am Aarhus Open (Dänemark) wird auch ein zweiter Urner die Schweizer Farben vertreten.

 

 

Bis bald

Nicolas

 

#GPParis #goforit #nevergiveup #gohardorgohome #gofortokyo

 

Mein erstes Trainingslager nach den Olympiaqualifikationsturniere diesen Sommer ist bereits wieder vorbei. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten bedanken, welche für mich gekocht und mich unterstützt haben. Besonders möchte ich mich bei meinem Sparringpartner István bedanken. Ich konnte sehr viel von ihm profitieren und durfte eine super Zeit mit ihm verbringen.  


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Zum Ringen brauchts keine Hilfsmittel. Zusammen mit einem Gegner stehen sich zwei Kämpfer im Ring gegenüber. Mit verschiedenen Griffen wird versucht, den Gegner mit beiden Schultern rücklings auf die Matte zu befördern. Die unterschiedlichen Aktionen geben darüber hinaus unterschiedliche Punktewertungen, welche ebenfalls über den Sieg oder die Niederlage entscheiden können.


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