Trainingslager in Schattdorf

Am letzten Wochenende nahm ich an der Greco Schweizermeisterschaft in Willisau bis 80kg teil. Den Titel von 2019 konnte ich dank vier Siegen erfolgreich verteidigen und gewann somit meinen dritten Titel bei den Aktiven.

 

Seit dieser Woche trainiere ich mit meinem Verein, der Ringerriege Schattdorf, im heimischen Urnerland. Nebst zahlreichen Mattentrainings wird auch im Kraft- und Ausdauerbereich gearbeitet. Zur Abwechslung werden die Krafteinheiten für einmal an speziellen Orten ausgetragen, wie zum Beispiel auf dem Gotthardpass oder am Urnersee.

 

 

Für mich geht es am 15. August wieder ins nächste Trainingslager. Dann werde ich nach Steinbrunn in Österreich reisen und dort mit der Kooperation wieder trainieren können.


urnerwochenblatt 21.07.2021

Grundlagen TLG in kriessern

In den letzten drei Wochen war ich in Kriessern im Trainingslager. Es wurde hauptsächlich im Grundlagenbereich gearbeitet, das bedeutete viel Kraft-, Ausdauer- und natürlich Matteneinheiten.

 

Nun bereite ich mich auf die bevorstehende Schweizermeisterschaft vom 17. Juli vor, welche in Willisau stattfinden wird.


olympiaQualiturnier Sofia 06.-09.5

Vor einer Woche vertrat ich in Sofia die Schweizer Farben bis 77kg am letzten Qualiturnier für Olympia. Leider musste ich mich bereits in der ersten Runde dem Afrikameister aus Algerien mit 3:5 geschlagen geben. Da sich nur die zwei Finalisten pro Gewichtsklasse qualifizieren konnten, platzte mein Traum für Olympia in Tokyo definitiv.

 

 

 

Nun werde ich ein paar Tage brauchen um meinen Kopf zu lüften, bevor ich die nächsten Ziele mit vollem Elan in Angriff nehme.


urnerwochenblatt 12.05.2021

olympiaQualiturnier Sofia 06.-09.5

Ich werde am letzten Qualiturnier für Olympia bis 77kg an den Start gehen.

 

Nach überstandener Verletzung war der Monat April vollgespickt mit Trainingslagern und Wettkampfvorbereitung. Anfangs April war ich für zwei Wochen in Porec (CRO) und seit dem 21. April befinde ich mich in Teteven (BUL).

Am 30. April kam es zum Ausscheidungskampf (Best of 3) gegen Fabio Dietsche von der Ringerstaffel Kriessern. Im ersten Kampf musste ich mich noch mit 1:2 geschlagen geben, ehe ich den zweiten (2:1), sowie den dritten (4:1) für mich entscheiden konnte.

 

Nun werden wir ab morgen in Sofia sein und dort die letzten Einheiten zum Gewichtsverlust absolvieren, bevor es am Samstag ernst wird.

 

Ihr könnt das Qualiturnier Live mitverfolgen.

 


urnerwochenblatt 05.05.2021

urnerwochenblatt 31.03.2021

Verletzungspech im TLG in Ungarn

Vor zwei Wochen habe ich mich im Trainingslager in Budapest am Rücken verletzt. Nach einer ärztlichen Untersuchung wurde mir ein MRI empfohlen, welches ich nach der Rückkehr in die Schweiz auch tat. Dabei wurde festgestellt, dass ich im unteren Rückenbereich einen Anulusriss habe. Nun bin ich gezwungen meine Planung ein wenig umzustellen. Mit Hilfe der Physiotherapie und gezieltem Krafttraining, werde ich alles geben, um rasch wieder auf der Matte stehen zu können.


GP Zagreb und Trainingscamp Porec

In den letzten zwei Wochen war ich in Kroatien. Zuerst startete ich am GP von Zagreb, anschliessend ging es für zehn Tage nach Porec ins Trainingslager.

 

Am ersten Wettkampf seit über 11 Monaten lief es für mich gar nicht nach Wunsch. Bis 77kg musste ich mich meinem Kontrahenten aus der Ukraine mit 0:8 geschlagen geben. Dieser verlor bereits den darauffolgenden Kampf, was zugleich mein Turnieraus bedeutete. Meinen Kampf muss ich nun abhaken, die Lehren daraus ziehen und weiter trainieren/verbessern. Dies konnte ich gut umsetzen im Trainingscamp in Porec. Mit diversen Top Ringern aus über 15 Ländern.

 

Nun reise ich für eine Woche zurück in die Schweiz. Am 5. Februar geht es dann nach Ungarn ins Trainingslager.


Kickoff Lehrgang in Tenero 2021

Letzten Sonntag startete ich mit dem Kickoff Lehrgang in Tenero ins Jahr 2021. Zusammen mit über 30 Kaderathleten trainierten wir hauptsächlich auf der Matte, was allen sicherlich gut tat nach den Feiertagen.

 

Nächste Woche bereite ich mich auf das erste Turnier im neuen Jahr vor, welches in Kroatien sein wird. Anschliessend reisen wir erneut nach Porec, um dort mit verschiedenen Nationen zu trainieren.



Trainingslager in Deutschland und J&S Kurs

In den letzten Wochen war einiges angesagt. Geplant waren drei Mal je eine Woche Traning in Deutschland. Davon konnte ich leider eine Woche nicht anwesend sein, da mich eine Grippe flachlegte. Von dieser konnte ich mich gut erholen, so dass ich das Training wieder voll aufnehmen konnte. In Hennef wie auch in Heidelberg profitierte ich von zahlreichen Athleten aus Deutschland, Österreich, Schweden und Dänemark.

 

Leider läuft auch bei uns in der Schweiz in der Coronazeit nicht alles normal. Daher haben zahlreiche Schweizer Kader Athleten, wie auch ich, letzte Woche den J+S Leiterkurs in Kriesern besucht (und erfolgreich abgeschlossen).

Wegen den steigenden Coronazahlen sind wir momentan gezwungen, wieder in der Schweiz zu trainieren. Die Situation kann sich aber schnell ändern, weshalb Flexibilität gefordert ist.


Erstes Trainingslager im ausland nach der corona-Pause

Nicolas Christen und Ramon Betschart
Nicolas Christen und Ramon Betschart

Nach einer fünfmonatigen Pause bin ich das erste Mal wieder in einem Trainingslager im Ausland. Das letzte war Anfangs März in Tata (Ungarn) und galt damals noch als Olympiaqualifikationsvorbereitung. Nun bin ich wieder in Ungarn, aber dieses Mal in der Hauptstadt Budapest. Wir trainieren täglich zweimal mit der ungarischen Nationalmannschaft.

 

Mitte Juli ging ich zusammen mit meinen Teamkollegen der Ringerriege Schattdorf für eine Woche ins Trainingslager nach Ovronnaz im Wallis. Dort konnten wir uns gemeinsam mit den Ringern vom Team Valais auf die bevorstehende Meisterschaft vorbereiten.

 

 

Mein Verein entschied sich in diesem Jahr wegen COVID-19 nicht an der Mannschaftsmeisterschaft teilzunehmen. Für mich bedeutet das, dass ich mich voll und ganz auf das internationale Geschehen konzentrieren kann. Allerdings ist zur Zeit noch nicht ganz klar, wann das nächste Turnier stattfinden wird. Von der UWW wurde eine Weltmeisterschaft im Dezember angesetzt, sofern diese mit der aktuellen Corona-Situation dann auch durchgeführt werden kann. Somit werde ich mich in den kommenden Monaten auf die WM vorbereiten und hoffe, dass diese auch durchgeführt wird.

 


Trainingslager in Kriessern

Seit anfangs Juni bin ich wieder mit der Nationalmannschaft unterwegs und habe gestern das zweite Trainingslager nach der Corona - Pause abgeschlossen.
Nun werde ich eine Woche zu Hause trainieren, bevor es mit meinem Team von der Ringerriege Schattdorf nach Ovronnaz ins Wallis geht.

 


Erstes Trainingslager nach dem Lockdown

Nach einer dreimonatigen Zwangspause wegen dem Corona-Virus, bin ich seit gestern mit meinen Nationalmannschaftskollegen im zweiwöchigen Trainingslager in Tenero. Das heisst aber nicht, dass nicht trainiert wurde in dieser Zeit. Anstelle vom Mattentraining machte ich vermehrt Kraft- und Ausdauereinheiten, um mich fit zu halten.

Dank meinem Arbeitgeber der Hans Cerutti AG konnte ich während dem Lockdown arbeiten gehen und somit eine geregelte Tagesstruktur erzielen, welche für mich passend war.

 

An dieser Stelle möchte ich ein grosses Dankeschön aussprechen an meinen Chef Hans Cerutti und an seinen Sohn Gianni Cerutti.

 


Urner Wochenblatt 01.04.20

Momentane Situation stand 20.3.20

Seit den Europameisterschaften Mitte Februar in Rom bin ich viel unterwegs gewesen und habe mich auf die bevorstehenden Olympia Qualiturniere vorbereitet.

Jedoch wurde ich bereits im ersten Trainings-Camp mit einer Enttäuschung konfrontiert. Mir wurde mitgeteilt, dass mich Swiss Wrestling nicht fürs Europa-Qualiturnier Mitte März nominiert hat. Mit dieser schlechten Nachricht geriet ich in ein Motivationsloch und fragte mich jeden Tag, für was ich eigentlich trainiere. Trotzdem ging ich Ende Februar nach Freiburg und anschliessend nach Ungarn ins 12-tägige Trainingslager. Im Ungarischen Tata konnte ich mit zahlreichen Trainingspartnern aus über 15 Ländern trainieren und viel profitieren. Bei der Heimreise wurde uns leider mitgeteilt, dass bis Ende April wegen des Coronavirus alles abgesagt ist. Das ist natürlich sehr schade, aber ich respektiere diesen Entscheid und füge mich der Situation. Natürlich stelle ich den Trainigsbetrieb nicht einfach ein, sondern passe ihn den Möglichkeiten entsprechend an.


Urner wochenblatt 08.02.2020

Urner wochenblatt 18.01.2020

Internationales Turnier in Kouvola (FIN)

Am ersten Turnier, seit fast fünf Monaten, startete ich im finnischen Kouvola bis 82kg. Im ersten Kampf traf ich auf einen kräftigen Finne. Bis zur Pause konnte ich noch gut mitringen (0:1), danach wurde mir die noch etwas fehlende Kondition zum Verhängnis, was schliesslich zu einer 0:8 Niederlage führte. Im zweiten Kampf lief es anfänglich etwas besser. Im Bodenkampf konnte ich einen Durchdreher anwenden und führte mit 3:0, allerdings konterte mein Gegner mich sogleich aus und ging mit 4:3 in Führung.
Danach war auch in diesem Kampf die Luft draussen und ich musste mich am Ende mit 3:7 geschlagen geben.

 

Nun geht es morgen wieder zurück in die Schweiz, bevor es am Freitag bereits an das nächste Turnier nach Nizza (FRA) geht.


Start ins Olympische Jahr 2020

Am letzten Samstag startete ich mit dem Trainingslager in Tenero ins Jahr 2020. Nach einer viermonatigen Pause, konnte ich wieder mit der Nationalmannschaft auf der Matte mittrainieren. Ich nutzte dieses Trainingslager, um meinen Rückstand aufzuholen.

 

Heute fliege ich nach Finnland, um meine Form am internationalen Turnier in Kouvula 🇫🇮 zu testen.


Reha in Magglingen

Nach langer Abwesenheit bei der Nationalmannschaft meldete ich mich Mitte November in Magglingen wieder zurück. Allerdings noch ohne Mattentraining, dafür umso mehr Ausdauer- und Krafttraining sowie Physio. In nächster Zeit gilt es, den Fokus auf die Genesung meines Fusses zu setzen. 

Ich bin glücklich wieder zurück zu sein, aber es ist noch ein langer Weg.


Es hat nicht sein sollen

Leider habe ich mir am letzten Samstag bei der Mannschaftsmeisterschaft das Syndesmoseband gerissen. Durch diesen Rückschlag kann ich nicht an der WM in Kasachstan teilnehmen und bin gezwungen eine Pause einzulegen. Nun muss ich nach vorne schauen und mich auf die schnelle Genesung konzentrieren, damit ich schnellstmöglich wieder auf die Matte zurückkehren kann.


Aufgebot für die Weltmeisterschaft

Ich fahre nach Nur Sultan!!!

Seit gestern ist es offiziell, dass ich die Schweizer Farben an den Weltmeisterschaften in Kasachstan 🇰🇿 bis 77kg vertreten darf.

Bei dieser WM wird bereits um die ersten Tickets für die Olympischen Spiele in Tokyo gekämpft.

 

Nach 2015 in Las Vegas (USA) ist es das zweite mal, dass ich an einer Weltmeisterschaft bei den Aktiven teilnehmen kann.  


Grosser Preis von Deutschland in Dortmund

Schwierige Hauptprobe 

 

 

Nicolas Christen, RR Schattdorf, nahm mit dem Greco-Nationalkader als letzte Standortbestimmung vor dem Saisonhöhepunkt, der WM von Mitte September in Kasachstan, am Grossen Preis von Deutschland in Dortmund teil. Fünf Schweizerringer stellten sich ihren teils hochkarätigen Gegnern, mit unterschiedlichem Erfolg. 

 

Leichtgewicht Dimitar Sandov, Team Valais, startete in der 60 kg Gewichtsklasse. Nach dem Startsieg (4:1 Punkte) gegen einen Deutschen folgte die Niederlage (0:11 Punkte) gegen einen Finnen. Da der Finne in den Final vorstiess, war der nächste Gegner ein Kirgise, welchen der Schweizer mit 7:2 Punkten besiegen konnte. Um die Broncemedaille stand ihm ein weiterer Kirgise gegenüber, und auch diesen besiegte er mit 7:2 Punkten. Die Bronzemedaille war der verdiente Lohn für die tolle Ringerarbeit. 

 

In der Gewichtsklasse bis 67 kg war Andreas Vetsch, Oberriet-Grabs, auf der Startliste. Wie an den Europameisterschaften konnte er den Schweden nach Punkten (2:2) besiegen. Der Däne im Folgekampf (0:6 Punkte) beendete den Wettkampf für den Schweizer. 

 

Die anderen drei Schweizer, unter ihnen Nicolas Christen von der RR Schattdorf, brachten es nicht über den Startfight hinaus. Alle ihre Gegner verloren den nächsten Kampf, was gleichbedeutend für das vorzeitige Wettkampfende war. 

 

Ramon Betschart, Kriessern, bis 87 kg verlor gegen einen Finnen mit 1:3 Punkten. Die gleiche Punktzahl wies der Kampf von Damian von Euw, Brunnen, in der Klasse bis 97 kg gegen den Vertreter Tschechiens nach sechs Minuten auf. 

 

Nicolas Christen stand bis 77 kg Denis Horvath aus der Slowakei gegenüber. Der Slowake kann von den bislang erkämpften Rangierungen an Europa- und Weltmeisterschaften in etwa dem Urner gleichgestellt werden. Der Start glückte dem Osteuropäer besser, was diesem wenige Punkte einbrachte. In der Folge verlief der Kampf angeregt und ausgeglichen. Dass keine Passivitäten ausgesprochen wurden, zeugt von der aktiven Kampfart der beiden Kontrahenten. Nicolas Christen erkämpfte sich einen Punkt, der Slowake deren vier. Letzterer bekam es im zweiten Fight mit dem amtierenden Olympiasieger und späteren Turniersieger Roman Vlasov aus Russland zu tun. Das klare Verdikt: 8:0 Punkte und vorzeitiger Kampfsieg für den Favoriten. Damit war das Turnier für den Schattdorfer gelaufen.  

 

Nationaltrainer Alfred Ter-Mkrtyan sah bei seinen Schützlingen klar, wo es im Hinblick auf den Saisonhöhepunkt noch fehlt. Die Kaderringer absolvieren nun im Anschluss an den Grand Prix ein einwöchiges Trainingslager in Deutschland. 

Nicolas Christen seinerseits wird kurz nach der Rückkehr eine weitere Trainingswoche in der Ukraine und mit dem Nationalkader die letzte WM-Vorbereitung in Finnland absolvieren. Wünschen wir den Schweizer Kaderringern bei diesen Trainings im Hinblick für die erste Qualifikationsmöglichkeit für die olympischen Spiele 2020 in Tokio viel Elan und Erfolg. 


European Games

 

Für Greco-Ringer Nicolas Christen bedeutet der Achtelfinal Endstation.

 

Der Rothenburger wird von der Grössenordnung des Wettkampfs überwältigt.

 

 

Der Rothenburger Ringer Nicolas Christen konnte gestern im Kampf gegen den Türken Yunus Emre Basar seine Möglichkeiten nicht abrufen. «Ich war vor allem in der zweiten Hälfte viel zu passiv», erklärte er gegenüber unserer Zeitung kurz nach seinem ersten und zugleich letzten Einsatz auf der Ringermatte. In der ersten Hälfte zeigte er bis zur Bodenlage sein Können, konnte aber dennoch nicht punkten. «Ich hatte keinen überstarken Gegner, es hätte mehr drinliegen müssen», sagte Christen.

 

Christen gibt sich selbstkritisch: «Ich habe zu wenig an mich geglaubt, daran muss ich arbeiten.» Eindruck hinterlassen werde der Auftritt in Minsk mit Sicherheit. «Es ist eine ganz besondere Erfahrung, an einem solchen Grossanlass aufzutreten.» Verglichen mit den European Games seien Europa-, ja sogar Weltmeisterschaften der Ringer kleine Anlässe. «Die Grösse hier ist mir eingefahren.» Eigentlich hätte sie ihn motivieren sollen, stattdessen hat ihn die erstmalige Erfahrung eher blockiert. «Wir haben uns zwar auf das Training und den Wettkampf fokussiert», sagt der Rothenburger weiter. Auch wenn die Niederlage das Ausscheiden aus dem Turnier bedeutet, ist er dankbar, dass er diese Erfahrung machen durfte. «Das macht mich für die Zukunft noch stärker.»

  

Nicht besser erging es dem Rheintaler Andreas Vetsch. Er unterlag in der ersten Runde dem Serben Mate Nemes deutlich mit 0:8 Punkten.

 

Die Gewichtsklasse bis 87 kg nimmt heute, am zweitletzten Tag der European Games, den Wettkampf auf. Unter den Teilnehmern ist Ramon Betschart, amtierender Junioren-Vizeweltmeister. Auch er ist erstmals an einem solchen Grossanlass dabei. «Ich bin voll motiviert und werde alles geben.» Der Rheintaler mit Muotathaler Herkunft wird als Letzter der bisher in Minsk erfolglosen Schweizer Ringerdelegation auf die Matte steigen.

 

Aus dem E-Paper vom 29.06.2019


Trainingslager in Prag

In dieser Woche war ich im Trainingslager in Prag (CZE). Dort bereitete ich mich auf die bevorstehenden European Games in Minsk (BLR) vor, welche ab dem 20. Juni anfangen werden.

Für Ramon BetschartAndreas Vetsch und mich geht es am 25. Juni nach Minsk und ab dem 28. werden wir im Einsatz sein.

Die letzten paar Tage werde ich mich noch zu Hause darauf vorbereiten.


Trainingslager Ukraine

Seit dem 24. April befand ich mich bereits zum drittem Mal in diesem Jahr im Trainingslager in der Ukraine. In Kiev konnte ich von super Sparrings- und Trainingsbedingungen profitieren, um mich weiterzuentwickeln.

Am letzten Montag bin ich zusammen mit drei weiteren Nationalmannschaftskollegen nach Yerewan (Armenien) geflogen, um mich dort in den nächsten Tagen für das bevorstehende Turnier Ende Mai im italienischen Sassari vorzubereiten.


Schweizermeisterschaft 2019

Endlich konnte ich meinen zweiten Aktiv 
CH-Meistertitel erringen. Am Ostersamstag fanden in Martigny die diesjährigen Greco Schweizermeisterschaften statt. Bis 80kg konnte ich mich im neunköpfigen Starterfeld souverän mit drei Siegen durchsetzen.

 

Am nächsten Mittwoch werde ich ein weiteres Mal nach Kiev reisen und dort ein zwölf tägiges Trainingslager absolvieren. Anschliessend geht es direkt weiter nach Yerewan (Armenien) für weitere zwölf Tage Training.

 

 

Den ausführlichen Bericht der Luzerner Zeitung findest du hier.


Europameisterschaft Bukarest (Rumänien)

Im 29 Starter umfassenden bis 77kg Feld zeigte Nicolas einen guten ersten Kampf. Er gewann gegen den Letten Jevgenijs Kolcovs mit 3:1 Punkten. Danach musste er gegen den sehr erfahrenen Olympiateilnehmer von Rio antreten und verlor klar mit 0:8. Diese Niederlage bedeutete sogleich das Turnieraus und die Platzierung auf dem 15. Schlussrang. Genau dieser bittere 15. Rang könnte noch einen faden Nachgeschmack haben, denn lediglich die besten vierzehn Ringer können an den European Games in Weissrussland teilnehmen. Den ausführlichen Zeitungsbericht gibts hier.


EM Vorberitung in Kiev

Im letzten Monat hatte ich viele (zum Glück) kleinere Verletzungen, welche mich immer wieder zurück geworfen haben. Allerdings wurde ich trotzdem zur Europameisterschaft mitte April in Bukarest (ROU) aufgeboten, was mich sehr motiviert hat. Nun bin ich wieder zurück in Kiev und mache dort zusammen mit Damian von Euw in den nächsten zehn Tage die Vorbereitung für die EM.

 

 

Heute trafen wir im Olympiastützpunkt den aktuellen Boxweltmeister im Cruisergewicht Oleksandr Ussyk.


Trainingslager im Februar in Sotschi

In den letzten zweieinhalb Wochen konnte ich sehr gut trainieren und viel profitieren von diversen Top Ringern aus Russland und der Ukraine.

Zuerst war ich für fünf Tage in Sotschi (RUS), wo wir zusammen mit der russischen, deutschen und kirgisischen Nationalmannschaft trainiert haben.
Leider sah ich mich gezwungen aus familiären Gründen zurück in die Schweiz zu fliegen. Auf diese ungeplante Rückreise musste ich eine kleine Planänderung vornehmen und tat dies mit einem 10 tägigen Trainingslager in Kiev (UKR).
Dort wurde ich durch meinen früheren Nationalmannschaftstrainer Andriy Maltsev betreut und unterstützt.

Nun reise ich heute nach Hause und werde morgen bereits wieder weiter nach Schifferstadt (GER) fahren und dort mit den U23 Athleten die Vorbereitung auf die Europameisterschaft absolvieren.


Harter Auftakt in Neue Saison 2019

Nicolas Christen reiste am vergangenen Wochenende mit dem Greco-Kader unter der Leitung von Nationaltrainer Alfred Ter-Mkrtchyan an die Côte d’Azur, genauer nach Nizza. Dort stand die Austragung der Henri Deglane Challenge, vormals Grand Prix von Frankreich, auf dem Programm. Nach Vorbereitungswochen in Tenero (SUI) und Schifferstadt (GER) war es die erste Standortbestimmung im noch jungen 2019. In der Gewichtsklasse bis 77 kg hatten sich nur zehn Ringer eingeschrieben, doch hiervon waren einige erfolgreiche Athleten zugegen. Dem Schattdorfer wurde in der ersten Runde Mariea George-Vlad aus Rumänien zugelost. Nach einem ereignislosen Auftakt musste Nicolas Christen wegen einer Passivität in die Bodenlage. Diese nutzte der Osteuropäer mit einer 2-Punkte-Aktion aus. Der erfolgreiche Konter des Urners wurde mit einer 1er-Wertung notiert, so dass es mit 1:3 Punkten in die Pause ging. In der zweiten Wettkampfhälfte versuchte der Schattdorfer dauernd, den Rückstand wettzumachen. Die Bemühungen wurden mit einem Punkt und einer Passivität gegen den Rumänen belohnt. Aus der angeordneten Bodenlage konnte Nicolas Christen keine Punkte erkämpfen, so dass nach sechs Minuten die 2:3 Punkteniederlage besiegelt war. Der Rumäne, seines Zeichens im Jahre 2016 Junioren-Vizeweltmeister, zog in den Halbfinal ein. Dort hiess sein Gegner Julfalakyan Arsen aus Armenien, welcher im Jahr 2015 in der Top-Gewichtsklasse bis 75 kg Weltmeister wurde. Der Armenier wurde seiner Favoritenrolle gerecht und wurde danach Turniersieger. Durch diese Niederlage des Rumänen konnte Nicolas Christen nicht mehr ins Geschehen eingreifen und trat den Heimflug als Turniersiebter an. Der Rumäne seinerseits konnte den Bronzekampf gegen einen Vertreter Russlands für sich entscheiden.

 

Nicolas Christen reiste bereits einen Tag nach der Rückkehr in die Schweiz weiter nach Sotschi an einen eineinhalb Wochen dauernden Trainingslehrgang im Land der Top-Ringermacht Russland. Ende Februar folgt ein weiterer Trainingslehrgang in Schifferstadt, bevor Mitte März das nächste internationale Turnier in Dänemark auf dem Programm steht.

 

Die anderen Schweizer Kaderringer hatten durchzogene Leistungen zu verzeichnen. Die schwach besetzten Gewichte waren wenig aussagekräftig, weshalb die drei Medaillen durch Flavio Freuler, Oberriet-Grabs, Marc Weber, Thalheim und Ramon Betschart, Kriessern, wenig über den derzeitigen Formstand aussagen.

 

Rangliste Gewichtsklasse 77 kg Greco (10 Teilnehmer):

1. Armenien

2. Frankreich

3. Rumänien und Tschechien

 ...

7. Nicolas Christen


7. Platz an Militär-WM

11. Platz an der em in Kaspijsk

Den ausführlichen Zeitungsbericht gibts hier.


Missglückte hauptprobe in estland

Nicolas reiste mit dem Greco-Nationalkader unter der Leitung von Nationaltrainer Alfred Ter-Mkrtyan nach der estnischen Hauptstadt Tallinn zum bekannten und stark besetzten, alljährlich stattfindenden Turnier der Aktiven. Insgesamt reisten fünf Schweizer Ringer in den hohen Norden. Das diesjährige Turnier kam der Hauptprobe für die in knapp einem Monat im russischen Kaspiisk stattfindenden Europameisterschaften gleich.

Nicolas startete in seiner neuen Gewichtsklasse bis 77 kg. In der gleichen Gewichtsklasse startete auch Fabio Dietsche von der Ringerstaffel Kriessern. Der Urner stand im ersten Kampf einem bekannten Gegner gegenüber. Der Finne Matias Lipasti, seines Zeichens vor wenigen Jahren Kadetten-Weltmeister, war bereits im Herbst 2017 bei den U23 Weltmeisterschaften in Polen der Erstrundengegner. Auch dieses Mal behielt der Skandinavier erneut mit einem Punktesieg (4:0) die Oberhand. Der Schattdorfer konnte in diesem Kampf keine Aktivpunkte setzen und lag bereits in der Pause mit 0:3 Punkten hinten. Vielleicht hatte die Schleimbeutelentzündung am Knie, welche das vorgängige Trainingslager in Deutschland beeinträchtigte und welche mit Medikamenten behandelt werden musste, doch etwas Substanz gekostet, um die Niederlage umstrittener zu machen. Der Finne lag in seinem Folgekampf gegen den sehr starken, international erfahrenen Alex Kesidis mit 5:0 Punkten vorne und schien auf einen sicheren Sieg hinzusteuern. Doch der Schwede riss das Steuer noch herum und konnte auf 5:5 ausgleichen und als Sieger von der Matte gehen. Somit war das Turnier für Nicolas vorzeitig beendet. Kesidis stand im Final keinem geringeren als dem zweifachen und amtierenden Olympiasieger Roman Vlasov gegenüber. Der Russe wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte in der Gewichtsklasse bis 77 kg. Die Gegner des Schattdorfers klassierten sich im Feld der 25 Ringer auf den hervorragenden Rängen 2 und 5, was doch einiges über die Kampfstärke der beiden Skandinavier aussagt.

 


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WM Las Vegas 2015
WM Las Vegas 2015

Ringen

Zum Ringen brauchts keine Hilfsmittel. Zusammen mit einem Gegner stehen sich zwei Kämpfer im Ring gegenüber. Mit verschiedenen Griffen wird versucht, den Gegner mit beiden Schultern rücklings auf die Matte zu befördern. Die unterschiedlichen Aktionen geben darüber hinaus unterschiedliche Punktewertungen, welche ebenfalls über den Sieg oder die Niederlage entscheiden können.