Tokio 2.2

7. Platz an Militär-WM

11. Platz an der em in Kaspijsk

Den ausführlichen Zeitungsbericht gibts hier.

Missglückte hauptprobe in estland

Nicolas reiste mit dem Greco-Nationalkader unter der Leitung von Nationaltrainer Alfred Ter-Mkrtyan nach der estnischen Hauptstadt Tallinn zum bekannten und stark besetzten, alljährlich stattfindenden Turnier der Aktiven. Insgesamt reisten fünf Schweizer Ringer in den hohen Norden. Das diesjährige Turnier kam der Hauptprobe für die in knapp einem Monat im russischen Kaspiisk stattfindenden Europameisterschaften gleich.

Nicolas startete in seiner neuen Gewichtsklasse bis 77 kg. In der gleichen Gewichtsklasse startete auch Fabio Dietsche von der Ringerstaffel Kriessern. Der Urner stand im ersten Kampf einem bekannten Gegner gegenüber. Der Finne Matias Lipasti, seines Zeichens vor wenigen Jahren Kadetten-Weltmeister, war bereits im Herbst 2017 bei den U23 Weltmeisterschaften in Polen der Erstrundengegner. Auch dieses Mal behielt der Skandinavier erneut mit einem Punktesieg (4:0) die Oberhand. Der Schattdorfer konnte in diesem Kampf keine Aktivpunkte setzen und lag bereits in der Pause mit 0:3 Punkten hinten. Vielleicht hatte die Schleimbeutelentzündung am Knie, welche das vorgängige Trainingslager in Deutschland beeinträchtigte und welche mit Medikamenten behandelt werden musste, doch etwas Substanz gekostet, um die Niederlage umstrittener zu machen. Der Finne lag in seinem Folgekampf gegen den sehr starken, international erfahrenen Alex Kesidis mit 5:0 Punkten vorne und schien auf einen sicheren Sieg hinzusteuern. Doch der Schwede riss das Steuer noch herum und konnte auf 5:5 ausgleichen und als Sieger von der Matte gehen. Somit war das Turnier für Nicolas vorzeitig beendet. Kesidis stand im Final keinem geringeren als dem zweifachen und amtierenden Olympiasieger Roman Vlasov gegenüber. Der Russe wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte in der Gewichtsklasse bis 77 kg. Die Gegner des Schattdorfers klassierten sich im Feld der 25 Ringer auf den hervorragenden Rängen 2 und 5, was doch einiges über die Kampfstärke der beiden Skandinavier aussagt.

 


Toko 2.1

Ansprechender Start in die Saison in neuer Gewichtsklasse

Nicolas Christen reiste mit vier weiteren Kaderringern und dem Nationaltrainer Alfred Ter-Mkrtyan und Betreuer Damian Dietsche nach Dänemark an das zum 16. Mal zur Austragung gelangende Thor Masters. Das Turnier weist jeweils eine starke Besetzung auf und war für den Urner die erste Standortbestimmung in der neuen Gewichtsklasse bis 77 kg im griechisch-römischen Stil.

 

Die Vorbereitung wurde ein wenig gestört durch die verspätete Anreise nach Dänemark. Geplant war die Ankunft am Vorabend, doch verschob sich die Flugreise auf den Morgen des Wettkampftages.

 

Den ersten Kampf trat der Urner gegen den Tschechen Oldrich Varga an. Bis zur Kampfhälfte war es ein ausgeglichener Fight In den zweiten drei Minuten ging dem Schattdorfer ein wenig der Saft aus, was zu einer 1:3 Punkteniederlage führte. Der zweite Gegner hiess Jesse Porter aus den USA. Gegen den Amerikaner konnte Nicolas Christen aus einer Banklage heraus zwei Vierer-Wertungen durch Souplesse realisieren, was das vorzeitige Kampfende zu Gunsten des Schweizers bedeutete.

 

Am zweiten Wettkampftag, bei welchem am Morgen erneut abgewogen werden musste, hier jedoch mit einer Gewichtstoleranz von zwei Kilogramm, stand ihm mit Martin Szabo ein erfahrener Ringer aus Ungarn gegenüber. Zur Pause stand es 2:2 und der Schattdorfer konnte bis zur vierten Minute mit 3:2 in Führung gehen. Eine Zweierwertung zu Beginn der letzten Kampfminute besiegelte dann aber die Niederlage mit 3:4 Punkten. Damit war der Wettkampf für Nicolas Christen beendet.

 

Die 77 kg Gewichtsklasse wurde vom amtierenden Olympiazweiten Mark Madsen gewonnen. Zweiter wurde ein weiterer Däne, welchen Nicolas Christen im vergangenen Jahr an den Europameisterschaften im ersten Kampf auf die Schultern befördert hatte. Dritter wurde der international sehr erfolgreiche Kroate Dominik Etlinger. Die Gegner von Nicolas Christen klassierten sich im 22-köpfigen Teilnehmerfeld in den Positionen 5. (Ungarn), 9. (USA) und 10. (Tschechien). Der Urner klassierte sich im 13. Schlussrang.

 

 

 

Die anderen Kaderringer, zum Teil noch Junioren, die sich aber schon bei den Senioren messen, schlugen sich zum Teil sehr gut.

 

Der neu für die Schweiz startende Bulgare Dimitar Sandov, Martigny, durfte sich in der Gewichtsklasse bis 55 kg (8 Startende) die Broncemedaille umhängen lassen, nach drei Siegen und einer Niederlage.

 

In der gleichen Gewichtsklasse wie Nicolas Christen startete auch Fabio Dietsche, Kriessern. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen klassierte er sich im 16. Schlussrang.

 

Bis 87 kg stand Ramon Betschart, Kriessern, auf der Matte. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen fand er sich im 12 Mann starken Teilnehmerfeld auf Rang 7 ein.

 

Schliesslich fightete der Brunnener Damian von Euw bis 97 kg. Die zwei Siege und zwei Niederlagen reichten für den 7. Schlussrang von 21 Teilnehmern.

 

 

 

Nicolas Christen, welcher mit seinem Wettkampf, ausser dem ersten Fight gegen den Tschechen, sehr zufrieden war, bleibt nun in Dänemark und absolviert mit dem Nationalkader vor Ort einen eineinhalb Wochen dauernden Trainingslehrgang. Der nächste Wettkampf folgt im April in Tallinn (Estland).

 


U23 WM - Eine Aktion entschied den Kampf

Nicolas Christen trat an der WM U23 in der Kategorie bis 71 kg im griechisch-römischen Stil an. Ihm wurde der Finne Matias Lipasti zugelost. Obschon der Nordländer wenige Jahre jünger ist, hat er in seinem Palmares unter anderem einen Weltmeistertitel aus dem Jahre 2014 bei den Kadetten vorzuweisen. Der bullige Finne war dann der erwartet hartnäckige Gegner, welcher durch eine Passivität des Schattdorfers mit 1:0 in Führung ging. Diesen Rückstand konnte Nicolas Christen noch vor der Pause wettmachen, da sein Gegner die Mattenzone verlassen hatte. Auch nach vier Kampfminuten stand es immer noch 1:1. Dann gelang Lipasti die alles entscheidende Aktion, welche ihm vier Punkte einbrachte. Diesen Rückstand vermochte der Urner nicht mehr wettzumachen und verlor nach Punkten.

Der Finne bekam es in der nächsten Runde mit dem Vertreter Ungarns zu tun. Gegen den Magyaren musste er mit einer klaren Punkteniederlage von der Matte, was das vorzeitige Aus von Nicolas Christen bedeutete. Der Ungare wurde schlussendlich Vize-Weltmeister.

Der Schattdorfer war natürlich enttäuscht über das frühzeitige Ausscheiden und trauerte einer Chance nach, bei welcher er den standfesten Finnen aus dem Gleichgewicht gebracht hatte, aber den entscheidenden Wurf nicht anbringen konnte. Solche Chancen gibt es in einem ausgeglichenen Kampf nur einmal und es war wie gesagt der Finne, welcher die siegbringende Aktion auf die Matte bringen konnte.

 

Rangliste bis 71 kg

1. Moldawien

2. Ungarn

3. Türkei und Iran

5. Russland und Italien

...

19. Christen Nicolas

 

Der zweite Greco-Ringer aus der Schweiz, Andreas Vetsch aus Oberriet-Grabs, startete am Folgetag bis 66 kg. Gegen den Vertreter aus Litauen musste er 3:12 Niederlage einstecken, und da der Balte im nächsten Kampf gegen den Japaner verlor, war auch für den Ostschweizer nach einem Kampf die WM gelaufen.

 

 

Für Nicolas Christen folgt nun eine Erholungsphase, da die Ringerriege Schattdorf in der Mannschaftsmeisterschaft als Fünftplatzierte keine Kämpfe mehr zu bestreiten hat. Der Nationaltrainer wird in wenigen Tagen das Trainingsprogramm 2018 bekannt geben, welches wiederum intensive Trainingslehrgänge im In- und Ausland und zahlreiche Turnierteilnahmen beinhalten wird. Das grosse Ziel des Urners ist nach wie vor die Qualifikation für die Olympiade 2020 in Tokio.


Vielen Dank für eure unterstützung

Heute durfte ich meinen 30. Broncesponsor entgegennehmen! Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung von allen Seiten! Ohne diesen sehr wichtigen finanziellen Zustupf wäre mein langfristiges Ziel Tokyo 2020 nicht möglich. 

 

DANKESCHÖN

Tokio 2.0

Im Rahmen der Militär-WM und dem Start der Mannschaftsmeisterschaft läute ich das zweite Jahr vor der Olympiade in Tokio ein (2020). Ich blicke auf ein strenges, intensives aber durchwegs als positiv zu betitelndes Jahr zurück. Die Weichen sind richtig gelegt und ich konnte viel profitieren, doch es braucht noch viele weitere Trainingsstunden, um mein Ziel der Olympiateilnahme gerecht zu werden.

 

 

VIELEN DANK FÜR DIE GROSSE UNTERSTÜTZUNG VON ALLEN SEITEN!

Besonders erwähnen möchte ich Swiss Wrestling, die Schweizer Armee mit der Unterstützung als Sportsoldat, meinen Trainern, Trainingskollegen, Freunden sowie insbesondere meiner Familie.

 

So macht's Spass und ich freue mich auf die nächsten drei Jahre!

 

 

 

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tokio 1.11

Woche 7 & 8

Woche 5 & 6

Bereits seit letzter Woche konnte ich wieder auf der Matte mittun und den kleinen Trainingsrückstand wieder wett machen. Allerdings bekam ich in dieser Woche Probleme im Magen-Darmbereich, was mich leider schon wieder einen Trainingstag gekostet hat. Ich hoffe, dass es in den letzten zwei Wochen keine weiteren Komplikationen mehr gibt und wir weiterhin von den guten Trainingspartnern profitieren können.

 

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Woche 3 & 4

Die dritte Woche ist leider schnell erzählt, da ich mir beim Sprinttraining eine Zerrung im hinteren Oberschenkel zugezogen habe. Durch diese Verletzung durfte ich die ganze letzte Woche nicht auf die Matte. In der jetzigen Woche wollte ich mit dem Mattenraining wieder langsam anfangen, musste aber gleich bei der ersten Einheit wieder wegen zu grossem Schmerz aufhören. Deshalb musste ich auch das Turnier, welches dieses Wochenende in Bukarest (ROU) statt fand, absagen. Ich hoffe, dass ich ab nächster Woche wieder voll mitmachen kann.

 

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Woche 2

Die zweite Woche ist nun auch vorbei. Ab Montag werden noch weitere Nationalmannschaftskollegen bei uns eintreffen, welche sich auf die bevorstehenden Europa- und Weltmeisterschaften der Kadetten, sowie Junioren vorbereiten.

 

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Woche 1

Nach rund einer Woche hier in Jerewan kann ich auf einen sehr vielseitigen Trainingsalltag zurückblicken. Neben dem Mattentraining absolvierten wir auch Kraft-, Sprint- und Techniktrainings. Trotz einem teilweise ungewohnten Umfeld dürfen wir hier von super Trainingsbedingungen profitieren. Nicht zuletzt ist auch das Essen sehr gut.

Tokio 1.10!

Grosser Preis von Baden-Württemberg

Podestplatz in Deutschland
Nicolas Christen reiste als Kaderringer von Swiss Wrestling Federation nach Baienfurt an das internationale Ringerturnier. Nach einer mehrwöchigen Erholungsphase mit viel polysportiver Betätigung war es interessant zu erfahren, wie sich das Ganze auf der Wettkampfmatte auswirken würde. Um es vorwegzunehmen: Der Urner zeigte gute Kämpfe und verpasste den Finaleinzug nur um einen einzigen Punkt. Doch der Reihe nach: Im ersten Fight gegen den Österreicher Sandro Greil war die Faktenlage klar: Sieg durch technische Überlegenheit mit 8:0 Punkten. Der nächste Zweikampf entschied im Feld der sieben Teilnehmer bereits um den Finaleinzug. Der für den deutschen Klub Riegelsberg startende Ruhullah Gürler zeigte sich auf der Höhe und forderte Nicolas alles ab. Nach sechs Minuten stand es 3:2 für den Kontrahenten. Somit konnte der Schattdorfer 'nur' noch um Bronze kämpfen. Der Gewinn dieser Medaille war jederzeit auf Seiten des Schweizers, welcher am Schluss mit 6:2 Punkten klar ausfiel. Fazit: Die Wettkampfpause konnte gut gemeistert werden in einem Starterfeld, dass nicht die absolute Spitze darstellte, aber trotzdem ein gutes Niveau aufwies.
Rangliste bis 75 kg im griechisch-römischen Stil:
1. Shota Tutberidze, Mainz D
2. Ruhullah Gürler, Riegelsberg D
3. Nicolas Christen, Swiss Wrestling Federation
Nicolas reiste unmittelbar nach diesem Wettkampf mit zwei Nationalkaderkollegen nach Armenien, wo er nun acht Wochen trainiert und sich auf die im September und November stattfindenden Weltmeisterschaften der CISM (Militär) in Litauen und der U23 in Polen vorbereitet. Gleichzeitig wird er auch mit dem Premium League Team der Ringerriege Schattdorf an der anfangs September startenden Swiss Wrestling WINFORCE League kämpfen. 

Tokio 1.9!

Europameisterschaften Aktive Greco in Novi Sad (Serbien)

 

 

Hervorragende Top Ten Klassierung

 

Nicolas Christen war einer der drei Vertreter der Schweiz an der EM in Novi Sad im Greco-Stil. Sowohl im Vorfeld der Wettkämpfe, wie auch bei den Kämpfen selbst machte der Urner ein Wechselbad der Gefühle durch. Wenige Tage vor dem Wettkampf verstarb sein Onkel Toni Christen unerwartet. Einen Tag vor der Abreise nach Serbien durfte er der Beerdigung beiwohnen, was ihm wichtig war. Nicolas Christen zu dieser Situation: „Toni begleitete mich 2015 an die WM in Las Vegas und er machte die Presseberichte. Auch sonst unterstützte er das Ringen, weshalb ich ihm den für mich bislang grössten Erfolg bei den Aktiven widme.“

 

In der bestbesetzten Gewichtsklasse bis 71 kg wurde dem Schattdorfer der Däne Carl Ekstrom zugelost. Diesen Fight ging Nicolas Christen resolut an und er bestimmte den Kampf von A-Z. Wenige Sekunden vor Schluss, beim Punktestand von 6:1, konnte er den Nordländer noch auf die Schultern legen und sich somit die höchste Wertung gutschreiben lassen.

 

Im nächsten Kampf wartete dann ein absoluter Weltklasseringer auf den Schweizer. Der amtierende Weltmeister Balint Korpasi aus Ungarn reichte ihm die Hand. Der sieben Jahre ältere und sehr erfolgreiche Magyare fightete in seiner gewohnt ruhigen Art und setzte Nicolas Christen von Beginn weg unter Druck. Die sehr gute Abwehrarbeit des Urners konnte der Favorit nur einmal durchbrechen und der nachmalige Europameister ging nach sechs Kampfminuten als 4:0 Punktesieger von der Matte. Damit ist auch gesagt, dass durch den Finaleinzug des Ungaren ein weiterer Kampf für den Schattdorfer möglich wurde.

 

Mit dem jungen Österreicher Christoph Burger, welcher schon mehrere Welt- und Europameisterschaften bestritten hat, stand Nicolas Christen kein übermächtiger Gegner gegenüber. Der ausgeglichene Kampf brachte beim Urner ein altes Kampfmuster zu Tage, welches von den Kampfrichtern mit zwei Passivitäten bestraft wurde. Diese 0:2 Punkteniederlage wäre zu vermeiden gewesen und hätte einen Kampf gegen den Vertreter der Türkei um den Einzug in den kleinen Final bedeutet.

 

Trotz dieses bitteren Endes resultierte für Nicolas Christen der neunte Schlussrang, was die erste Top Ten Klassierung des Urners bei den Aktiven und das beste Ergebnis aller Schweizer Teilnehmer an dieser EM bedeutete.

 

Fazit für die Zukunft: Nicolas Christen braucht im Angriff eine Technik, die ihm in kritischen Momenten Punkte einbringen kann. Daraufhin werden die nun folgenden Trainingslehrgänge im In- und Ausland unter anderem ausgerichtet sein.

 

Rangliste -71 kg (27 Teilnehmer):

1. Ungarn

2. Weissrussland

3. Russland und Serbien

5. Türkei und Frankreich

7. Aserbeidschan

8. Bulgarien

9. SCHWEIZ – Nicolas Christen

10. Italien

 

Andreas Vetsch (-66 kg; aus Oberriet-Grabs) und Damian Dietsche (-75 kg; aus Kriessern) bekamen es in der ersten Runde mit hochkarätigen Gegnern zu tun. Vetsch verlor gegen den Olympiasieger von Rio 2016, Davor Stefanek aus Serbien, durch technische Unterlegenheit. In der Hoffnungsrunde stand er wie schon an der U23 EM dem Letten Aleksandrs Jurkjans gegenüber, und auch dieses Mal konnte er leider nicht reüssieren (1:3 Punkteniederlage). Damian Dietsche startete gegen den späteren Europameister aus Bulgarien, Mohamed Abdelslam, mit einer technischen Niederlage. In der Hoffnungsrunde zeigte er gegen den Moldawier Mihail Bradu einen guten Kampf, verlor diesen aber nach Punkten mit 2:6.

 

Im Freistil starteten zwei Schweizer. Randy Vock (-61 kg; aus Freiamt) und Stefan Reichmuth (-86 kg; aus Willisau) bekamen es mit Vertretern aus Moldawien zu tun. Vock wie auch Reichmuth verloren ihre Kämpfe vorzeitig durch technische Unterlegenheit. Da die beiden Osteuropäer ihre nächsten Kämpfe verloren, bedeutete dies für beide Schweizer das vorzeitige Aus.

 


Tokio 1.8!

Fotos vom Sponsorenanlass im Hotel Bellevue in Seelisberg

 

Herzlichen Dank meinen geschätzten Sponsoren und dem Projektteam unter der Leitung von Ralph Lussi.


Tokio 1.7!

Europameisterschaft U23 in Szombathely (Ungarn)

 

 

Überharte Regelauslegung verhinderte echten Kampf

 

Nachdem die drei Schweizer Freistilringer Marc Dietsche (Kriessern), Randy Vock (Freiamt) und Stefan Reichmuth (Willisau) zu Wochenbeginn mit drei fünften Rängen glänzten, wollten es ihnen die beiden Greco-Ringer Nicolas Christen (Schattdorf) und Andreas Vetsch (Oberriet-Grabs) gleichtun.

 

Als erstes startete am 01. April 2017 (!) der Urner in den Wettkampf. Murat Dag aus der Ringerhochburg Türkei stand ihm in der Gewichtsklasse bis 71 kg gegenüber. Bereits die erste Aktion gab bei den Kampfrichtern zu Diskussionen Anlass, welche schlussendlich mit einer Verwarnung Christens wegen irregulärer Beinarbeit und vier Punkten für den Türken endete. Ein denkbar schlechter Beginn. Der Kampf ging nach dieser Verwarnung in der Bodenlage weiter. Den nächsten Angriff des Türken konnte der Schattdorfer kontern, ja Murat Dag geriet gar in Bedrängnis, was zu einem erneuten Kampfunterbruch führte. Die Wettkampfleiter konsultierten erneut die Videoaufzeichnungen und berieten die Situation. Ergebnis: Keiner der beiden Kämpfer erhielt einen Punkt, was nicht sein konnte. Alfred Ter-Mkrtchyan, Nationaltrainer a.i., verlangte zu Recht eine sogenannte Challenge, eine Neubeurteilung der Situation, die einem Ringer in jedem Kampf mindestens ein Mal zusteht. Die Kampfrichter mussten ihre zuvor bekanntgegebene Entscheidung nochmals beurteilen, und dieses Mal sprachen sie dem Türken zwei Punkte und Nicolas Christen einen Punkt zu. Komisch, dass es so viel braucht, um zu seinen verdienten Punkten zu kommen. Was die Kampfrichter aber bei beiden Videokonsultationen nicht sahen, war eine nicht regelkonforme Verteidigung des Türken. Der Kampf hätte in dieser Situation zugunsten des Urners in der Bodenlage weitergeführt werden müssen. Doch nichts dergleichen. Nach einem weiteren Punkt des Türken wurde der Schweizer mit einer weiteren Verwarnung wegen angeblichen Fingerhaltens eingedeckt, was diesen Fight noch vor Wettkampfhälfte beim Punktestand von 1:9 beendete. Es war kein guter Stern über diesem Zweikampf von Nicolas Christen. Fazit: Es fand kein richtiger Kampf statt, was mitunter die drei Kampfrichter mit ihren diskussionswürdigen Entscheiden - neue Regeln wurden vor wenigen Tagen eingeführt - mit zu verantworten hatten. Ein fader Geschmack über der letzten U23 EM des Schattdorfers.

 

Nicolas Christen konnte nach diesem Fight nur hoffen, dass der Türke in den Final kommt, um nochmals auf die Matte treten zu können. Den Viertelfinalkampf gewann Murat Dag gegen den Vertreter Weissrusslands nach Punkten, doch im Halbfinal war der mehrfache Kadetten und Junioren Welt- und Europameister aus Georgien Endstation. Der Türke konnte schliesslich noch um Bronze kämpfen, diese verpasste er aber gegen einen Ukrainer äusserst knapp (7:7 Punkte nach der vollen Kampfzeit).

 

Medaillenränge Gewichtsklasse Greco -71 kg:

 

1.     Aserbeidschan

 

2.     Georgien

 

3.     Ukraine und Ungarn

 

 

 

Am Folgetag stand Andreas Vetsch in der Gewichtsklasse bis 66 kg auf der Matte. Seinen ersten Kampf gegen einen Moldawier konnte er nach anfänglichem Rückstand mittels Schulterwurf erfolgreich beenden. Im Viertelfinal war es der Vertreter Lettlands, der sich mit dem Rheintaler duellierte. Die Chancen auf einen Halbfinaleinzug waren sehr gut, doch Glücksgöttin Fortuna war nicht für Andreas Vetsch gestimmt. Nach harzigem Start holte der Ostschweizer Punkt für Punkt auf. Doch eine umstrittene Szene wurde mit vier Punkten für den Letten gewertet, was das vorzeitige Kampfende bedeutete. Da der Balte im Halbfinal gegen einen Ringer aus Polen, dem nachmaligen Europameister, verlor, konnte Andreas Vetsch nicht mehr in das Geschehen auf der Matte eingreifen. Schade um die sehr gute Ausgangslage, welche mit einem Finalplatz hätte enden können. Doch auf den 9. Schlussrang darf Andreas Vetsch, welcher im vergangenen Jahr die Ringerriege Schattdorf in der Mannschaftsmeisterschaft Swiss Wrestling Hutter League verstärkte, stolz sein.

 


Tokio 1.6!

Internationales Turnier in Kiev (Ukraine)

 

Gesteigerte Leistung in der Ukraine

 

Nicolas Christen reiste mit drei Nationalkaderkollegen zum stark besetzten Turnier nach der Ukraine. Es handelte sich um das zweite Turnier der höchsten Klasse nach Paris Ende Januar. Motiviert nach dem 3. Rang im Turnier in Aarhus (Dänemark) stellte sich der Urner dieses Mal in der Gewichtsklasse bis 71 kg zum Kampf. Ihm wurde der ‚Einheimische’ Ruslan Israfilov, seines Zeichens Vizemeister der Ringermacht Ukraine im vergangenen Jahr, zugelost. Der Schattdorfer musste in den ersten drei Minuten einen Punkt abgeben, was auf eine spannende zweite Kampfhälfte hinwies. Dort konnte sich der sehr erfahrene 33-jährige Ukrainer zwei weitere Punkte gutschreiben lassen. Eine Challenge, d.h. eine Überprüfung einer Aktion, herbeigeführt durch den Schweizer Coach und Nicolas Christen, wurde von den Kampfrichtern negativ beurteilt, was mit einem (kampflosen) Punkt zugunsten des Osteuropäers sanktioniert wurde. Somit verlor Nicolas Christen diesen Fight mit 0:4 Punkten. Sein Gegner musste im nächsten Kampf gegen einen Landsmann die Matte mit einer 1:3 Punkteniederlage verlassen, was das vorzeitige Ausscheiden des Urners bedeutete. Gewonnen wurde diese Gewichtsklasse von einem Iraner, gefolgt von einem Georgier und einem Ukrainer. Beteiligt waren auch noch Kämpfer aus Armenien und Weissrussland.

Im Greco stand noch ein zweiter Schweizer im Einsatz. Andreas Vetsch, Oberriet-Grabs, kämpfte hervorragend, verlor aber knapp mit 4:6 Punkten. Da sein Kontrahent aus Georgien nicht in den Final vorstiess, schied auch er frühzeitig aus.

Gleich erging es den beiden Freistilringern Randy Vock, Freiamt, und Stefan Reichmuth, Willisau. Der Aargauer verlor seinen Fight gegen einen Vertreter aus Weissrussland mit 0:10 Punkten, der Luzerner musste mit einer 4:8 Punkteniederlage gegen einen Ukrainer von der Matte. Die beiden Schweizer konnten nicht mehr in das Wettkampfgeschehen eingreifen, da auch ihre Gegner nicht in die Finals vorstiessen.

 

Nicolas Christen reiste nach dem Wettkampf in Kiev nach Armenien, wo das Greco-Nationalkader eine Woche trainiert, bevor eine weitere Dislokation nach Georgien stattfindet. Auch dort wird eine Woche lang an der Form im Hinblick auf die Ende März in Ungarn stattfindende U23 Europameisterschaft gefeilt.


Tokio 1.5!

Arhus Open in Dänemark

 

Hervorragender 3. Rang nach überzeugender Leistung 

 

Nach dem ernüchternden Saisonstart in Paris mit der Startniederlage gegen einen Kasachen und dem damit verbundenen frühzeitigen Ausscheiden hatte ich mir für das zweite internationale Turnier einiges vorgenommen. Zusammen mit elf Ringern des Greco-Kaders der Kategorien Kadetten und Junioren/U23 reisten wir mit dem Flieger nach Dänemark. Ich trat wie in Paris erneut in der  Gewichtsklasse bis 75 kg (2kg Toleranz) an. In der ersten Runde traf ich auf einen Vertreter aus Dänemark. Diesen Kampf konnte ich mit 5:1 für mich entscheiden, was zugleich der erste Sieg im neuen Jahr bedeutete. Im nächsten Kampf bekam ich es mit einem weiteren Dänen zu tun, aber auch diesen konnte ich souverän mit 10:4 und anschliessendem Schultersieg bezwingen. Im dritten Duell stand mir mit Tero Halmesmäki ein Ringer aus Finnland gegenüber. Mit einer wunderschönen zweier Wertung konnte ich den Kampf schon früh in die richtige Bahn lenken und schlussendlich mit 3:1 gewinnen. Im vierten Fight, gleichbedeutend mit dem Gruppensieg, stand mir wiederum ein Finne auf der Matte gegenüber. Leider fand ich nie das passende Rezept und musste mich mit 1:5 Punkten geschlagen geben. Als Poolzweiter konnte ich im kleinen Final noch um die Bronzemedaille kämpfen. Dem Vertreter aus Schweden liess ich keine Chance und besiegte diesen mit 8:0 und anschliessendem Schultersieg. Somit klassierte ich mich auf dem hervorragenden dritten Rang und konnte mir die Bronceauszeichnung überreichen lassen.

 

 

In knapp zwei Wochen werde ich wiederum die Schweizer Farben an einem weiteren internationalen Grecoturnier in Kiev (Ukraine) vertreten, bevor es anschliessend als Vorbereitung auf die Ende März in Ungarn stattfindende U23-Europameisterschaft zu Trainingslehrgängen nach Armenien und Georgien geht.


Tokio 1.5!

 Internationales Turnier in Paris

 

Hartes Brot gegen Kasachen

 

Gemeinsam  mit dem Aktiv-Nationalkader reiste ich zum ersten internationalen Turnier in diesem Jahr nach Paris. Das erste Mal startete ich eine Gewichtsklasse höher (Greco bis 75 kg). Dies bekam ich beim ersten Kampf gegen den Vertreter aus Kasachstan, Miras Barshylykov, rasch zu spüren. Der bullige und agile Zentralasiate (ehemals Sowjetunion/Russland) machte von Beginn weg Druck und konnte sein Punktekonto stetig erhöhen, so dass bereits vor der Kampfhälfte der Sieg durch technische Überlegenheit feststand. Der Kasache gewann seinen nächsten Kampf gegen einen Italiener durch Schultersieg, bevor er im Halbfinal gegen den Vertreter Polens verlor. Diese Niederlage bedeutete für mich, dass er nicht mehr ins Wettkampfgeschehen eingreifen konnte. Der Kasache seinerseits konnte um die Broncemedaille antreten. Er punktete einen Polen noch vor Wettkampfhälfte aus und wurde Dritter.

In einer Woche erhalte ich jedoch bereits eine neue Chance, mich auf internationalem Parkett in Szene zu setzen. Am Aarhus Open (Dänemark) wird auch ein zweiter Urner die Schweizer Farben vertreten.

 

 

Bis bald

Nicolas

 

#GPParis #goforit #nevergiveup #gohardorgohome #gofortokyo


 

Mein erstes Trainingslager nach den Olympiaqualifikationsturniere diesen Sommer ist bereits wieder vorbei. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten bedanken, welche für mich gekocht und mich unterstützt haben. Besonders möchte ich mich bei meinem Sparringpartner István bedanken. Ich konnte sehr viel von ihm profitieren und durfte eine super Zeit mit ihm verbringen.  


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WM Las Vegas 2015
WM Las Vegas 2015

Ringen

Zum Ringen brauchts keine Hilfsmittel. Zusammen mit einem Gegner stehen sich zwei Kämpfer im Ring gegenüber. Mit verschiedenen Griffen wird versucht, den Gegner mit beiden Schultern rücklings auf die Matte zu befördern. Die unterschiedlichen Aktionen geben darüber hinaus unterschiedliche Punktewertungen, welche ebenfalls über den Sieg oder die Niederlage entscheiden können.


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